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[Quelle: Selbstdarstellung von BamM!]
Der Antimilitarismus hat eine Adresse dazubekommen: In Kreuzberg hat sich mittlerweile das Büro für antimilitaristische Maßnahmen (BamM!) eingerichtet. Dessen MitstreiterInnen rekrutieren sich zum Großteil aus der Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär. Nach Beginn des Krieges gegen Jugoslawien hat dort eine interne Opposition gefordert, die Bürogemeinschaft mit dem Landesverband von Bündnis90/Die Grünen aufzukündigen. Die Wehrpflichtigen, die zur Beratung bei der Kampagne kommen, müssen an etlichen Propagandastücken der Grünen vorbeigehen, ehe sie die Kampagne erreichen, und den Eindruck haben, die Kampagne sei eine Unterabteilung der Grünen. Was kann einer Kriegspartei besseres passieren, als neben dem täglichen Bombenschmeißen auch einen antimilitaristischen Verein als Untermieter zu haben, der prima als Feigenblatt fungiert? Da sich die Kampagne mehrheitlich nicht dazu entschließen konnte, den Grünen Lebewohl zu sagen, haben sich einige Leute selbst zu diesem Schritt entschlossen und die Partnerschaft mit den grünen Kriegstreibern aufgekündigt. Wir haben mit den Grünen keine Meinungsverschiedenheiten, sondern eine unüberbrückbare Gegnerschaft!
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