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[Quelle: junge Welt - 19.10.99]
Auf dem Weg in den Tod
Dubiose Zeugenaussagen und nicht verfolgte Spuren - der Justizskandal um Mumia Abu-Jamal.
Von Birgit Gärtner
Philadelphia, 9. Dezember 1981, vier Uhr Ortszeit: Zufällig kommt ein Taxifahrer während seiner Nachtschicht an einer Straßenecke vorbei, wo Polizisten gerade ein Auto gestoppt haben. Er hält an und beobachtet die Szene. Dann sieht er, daß ein Polizist dem Fahrer des Wagens immer wieder mit einer Taschenlampe auf den Kopf schlägt.
Der Taxifahrer ist der damals 27jährige schwarze Journalist und revolutionäre Bürgerrechtler Mumia Abu- Jamal. Und der Fahrer des Wagens ist sein jüngerer Bruder. Außer diesem sitzen noch einige von dessen Freunden im Auto. Mumia weiß, daß die Jungs in ernsthaften Schwierigkeiten stecken, und steigt aus, um sich einzumischen. Diese Art angeblicher Verkehrskontrollen sind berüchtigt in Philadelphia. Unter fadenscheinigen Vorwänden werden Wagen mit schwarzen Fahrern angehalten, um die Insassen zu drangsalieren. Prügelnde weiße Cops - vornehmlich gegen Schwarze - sind auch nichts Neues, das weiß Mumia aus seiner Erfahrung als Radiojournalist.
In seinen Reportagen hat er immer wieder rassisitische Übergriffe angeprangert und so manchen Polizeiskandal aufgedeckt. Seine kompromißlose Haltung der amerikanischen Justiz und vor allem dem Polizeichef und späteren Bürgermeister von Philadelphia, Frank Rizzo, gegenüber, hatte ihm den Beinamen »voice of the voiceless - Stimme der Stimmlosen« und einen Journalistenpreis eingebracht. Allerdings auch eine dicke Akte beim FBI, das ihn überwachte, seitdem er 15 Jahre alt war.
Noch bevor sich Mumia in dieser Dezembernacht in die Auseinandersetzung einmischen kann, fallen Schüsse. Ein Schuß trifft ihn in die Brust. Vermutlich abgefeuert von dem Polizisten Daniel Faulkner, der ebenfalls angeschossen wird und später seinen schweren Verletzungen erliegt. Das Geschoß in Mumias Körper stimmt nachweislich mit der Waffe Faulkners überein.
Weitere Polizeiwagen treffen ein. Obwohl Mumia Abu- Jamal schwerverletzt am Boden liegt, wird er weiterhin mißhandelt. »Mir ist, als würde ich schlafen«, beschreibt Mumia diesen Moment in seinem Buch »... aus der Todeszelle«. »Zumindest dieses matte Gefühl wie von Schlaf spüre ich, alles andere nicht. Ich sehe nach unten und registriere einen Mann, der mit zur Brust herabhängendem Kopf und niedergeschlagenem Blick auf dem Bordstein zusammengesackt ist. 'Verdammt! Das bin ja ich selber!' durchzuckt mich ein Schock des Wiedererkennens. Ein Polizist nähert sich dem Mann und tritt ihm ins Gesicht. Ich merke es, spüre aber keinen Schmerz. Drei andere Cops schließen sich diesem Tanz an und treten auf die hingefallene, in Handschellen gelegte blutige Gestalt ein. Zu zweit greifen sie je einen der Arme, ziehen den Mann hoch und rammen seinen Kopf gegen einen eisernen Pfahl.« Wenig später, auf den Boden des Gefangenentransporters geworfen, ringt er mit dem Tode.
Später erinnert er sich, daß er in diesem Moment das Gesicht seiner kleinen Tochter vor sich sah. Und dann das seines vor mehr als zwanzig Jahren verstorbenen Vaters. Als reale Wahrnehmung ist ihm das Krächzen des Funkgerätes in Erinnerung geblieben. Er registriert, daß sich der Wagen auf dem Weg zum Polizeipräsidium befindet. Die Ahnung, die er in diesem Moment hat: »Ich bin auf direktem Weg zum Polizeipräsidium, wahrscheinlich auf dem Weg in den Tod«, wird sehr schnell bittere Realität werden.
Erpreßte Zeugenaussage
Mumia Abu-Jamal wird wegen Mordes an dem Polizisten Daniel Faulkner angeklagt und zum Tode verurteilt. Mehrere Augenzeugen sagten bei der ersten polizeilichen Vernehmung direkt nach der Tat aus, daß eine Person auf Daniel Faulkner geschossen hat, der die Flucht vom Tatort gelang. Von Mumia als möglichem Täter war bei ihnen nicht die Rede. Noch nicht. Die anfängliche Personenbeschreibung dieses unbekannten Täters, die sich bei allen Zeugen deckte, paßt nicht auf die Person Mumia Abu-Jamals. Beim Prozeß machten diese Zeugen jedoch plötzlich ganz andere, sich widersprechende Angaben.
Aus einem großen, mehr als zwei Zentner schweren Mann, den alle in der Tatnacht in dieselbe Richtung hatten weglaufen sehen, wurde plötzlich der lebensgefährlich verletzte Mumia Abu-Jamal, der zusammengekrümmt auf dem Bordsteinrand hockte. Das Gericht präsentierte eine eigene Version der Geschehnisse: Mumia habe zunächst den Beamten Daniel Faulkner durch einen Schuß leicht verwundet. Dieser habe daraufhin in Notwehr zurückgeschossen. Das veranlaßte Mumia schließlich dazu, sich wütend vor dem Beamten aufzubauen und den Todesschuß abzufeuern.
Dieser Darstellung entspricht allerdings keine der gemachten Zeugenangaben. Später kam heraus, daß Polizeibeamte den Zeugen bei ihren Erinnerungen etwas auf die Sprünge geholfen hatten. Ein Beispiel dafür ist Veronica Jones, die vor Gericht zur Hauptbelastungszeugin stilisiert wurde. Für die erpresserischen Polizeibeamten war sie leichte Beute: Sie ist mehrfach vorbestraft, und ein Verfahren wegen eines Drogendeliktes war noch anhängig. Ihr wurde angeboten, für eine Aussage gegen Mumia auf den Prozeß zu verzichten. Veronica Jones ließ sich zunächst auf diesen Deal ein. Aber Jahre später, bei einer Anhörung vor Gericht wegen der Wiederaufnahme des Verfahrens, widerrief sie ihre Falschaussage und sagte statt dessen aus, von der Polizei dazu erpreßt worden zu sein. Einen Vorteil von der späteren Aussage hatte sie nicht,Veronica Jones wurde noch im Gerichtssaal verhaftet, ihre Wohnung durchsucht.
Doch nicht nur in bezug auf die Zeugenaussagen machte sich die Polizei unglaubwürdig. Mumia trug bei seiner Verhaftung eine Waffe bei sich, die registriert war; er besaß eine Erlaubnis, die Waffe zu tragen. Er hatte eine Genehmigung dafür beantragt, nachdem er beim Taxifahren ausgeraubt worden war. Ballistikexperten stellten fest, daß die Kugel, die Daniel Faulkner tötete, nicht dem Kaliber von Mumias Waffe entsprach.
Trotzdem unterließ man es, dessen Waffe zu untersuchen und festzustellen, ob aus ihr an dem fraglichen Tag überhaupt geschossen worden war. Die Tatwaffe wurde bis heute nicht gefunden - und es wurde auch nicht nach ihr gesucht. Genausowenig wie nach dem vermutlichen Täter, der unerkannt fliehen konnte. In der Bevölkerung Philadelphias kamen schließlich Zweifel auf, ob Mumia überhaupt der Mörder Faulkners sein konnte. Die Polizei sah sich deshalb nach zwei Monaten gezwungen, einen Zeugen aus den eigenen Reihen zu präsentieren: Einer Sicherheitsbeamtin, die Mumia während der Behandlung in der Notaufnahme überwacht hatte, fiel plötzlich ein, daß Mumia in dieser Nacht die Tat gestanden hätte. Sie behauptete, er habe gesagt: »Ich habe dieses Arschloch angeschossen. Und ich hoffe, daß er stirbt.« Sie hätte es damals nur vergessen zu erwähnen, so daß es auch nicht im Polizeibericht stünde.
Der behandelnde Arzt, der ebenfalls während der ganzen Zeit bei Mumia war, bestätigte diese Aussage nicht. In dem folgenden Gerichtsverfahren bekam Mumia Abu-Jamal weder das Recht zugestanden, sich seinen Verteidiger selbst auszusuchen, noch sich selbst zu verteidigen. Im Gegenteil, er wurde weitestgehend aus seinem eigenen Prozeß ausgeschlossen, weil er sich immer wieder in die Verhandlung einmischte. Als Pflichtverteidiger wurde ihm der völlig unerfahrene Anwalt Anthony Jackson beigeordnet. Jackson selbst beantragte wiederholt, aus dieser Funktion entlassen zu werden. Vermutlich fühlte er sich seinem Gegenüber, dem Anklagevertreter Joseph McGill, nicht gewachsen. Dieser hatte schon einmal die Verurteilung eines Unschuldigen erreicht. Der damalige Angeklagte verbüßte zwölf Jahre Haft für ein von ihm nie begangenes Verbrechen. Seine Anwälte hatten schließlich eine erneute Prüfung der Beweise und Zeugenaussagen erreichen und damit belegen können, daß ihr Mandant die Tat nicht begangen haben konnte.
Kampagne für Hinrichtung
Auch Albert Sabo, der Vorsitzende Richter, der schließlich die Todesstrafe gegen Mumia verhängte, ist kein unbeschriebenes Blatt. Ein Jahr, nachdem sich die Geschworenen für alle Beobachter völlig überraschend für die Hinrichtung Mumias ausgesprochen hatten, verkündete er sein Urteil: Todesstrafe. Es war das 34. Todesurteil, das Sabo verhängte, wovon er nur zwei gegen Weiße aussprach. Damit hält Richter Sabo einen traurigen Rekord: Er verhängte mehr als doppelt so viele Todesurteile wie jeder andere seiner Richterkollegen in den USA. Das Gericht bewilligte für die Verteidigung Mumia Abu-Jamals insgesamt 150 Dollar. Die reichten gerade dafür, zwei Zeugen ausfindig zu machen. Die ermittelnden Beamten hingegen führten im Vorfeld des Prozesses über 125 Zeugenvernehmungen durch. Die Verteidigung sah sich schließlich gezwungen, mit Leumundszeugen anstatt Augenzeugen aufzuwarten.
Insgesamt 16 Personen bescheinigten Mumia Abu-Jamal, auf keinen Fall zu einer solchen Tat fähig zu sein. Eine von ihnen ist die in den USA prominente Autorin und Dichterin Sonia Sanchez. Der Anklagevertreter funktionierte die Zeugin jedoch zu einer Angeklagten um. Sonia Sanchez mußte sich dafür rechtfertigen, daß sie das Vorwort zu einem Buch der schwarzen Autorin Assata Shakur geschrieben hat. Und ebenso dafür, daß sie diese in deren Prozeß, wo ihr der Mord an zwei Polizisten vorgeworfen wurde, unterstützte. Mit der Frage, ob sich Frau Sanchez auch für drei des Polizistenmordes überführte New Yorker politisch engagiert habe, legte Joseph McGill den Geschworenen nahe, daß es sich bei dieser Zeugin um eine Person handelt, die quasi gewohnheitsmäßig »Copkiller« unterstützt. Bei der Auswahl der Geschworenen wurden Schwarze systematisch ausgeschlossen. In der schließlich vom Gericht ausgewählten und zugelassenen Jury befand sich ein Mann, dessen bester Freund Polizist in Philadelphia war, im Dienst angeschossen wurde und seitdem erwerbsunfähig ist. Ferner wurde eine Ersatzgeschworene berufen, deren Mann ebenfalls Polizeibeamter in Philadelphia ist.
Das Votum der Geschworenen für die Todesstrafe kam schließlich dadurch zustande, daß Richter und Staatsanwalt es schafften, den unliebsamen Journalisten als gefährlichen und militanten schwarzen Radikalen darzustellen. Zu diesem Zweck scheuten sie nicht davor zurück, ein Interview heranzuziehen, daß Mumia als 16jähriger der damaligen Zeitung der Black Panther Party gegeben hatte, deren Mitglied er war. »In der Phase meines Prozesses, in der die Plädoyers gehalten werden, hat die Staatsanwaltschaft meine über zehn Jahre zurückliegende Mitgliedschaft als Jugendlicher in der Black Panther Party eingeführt. Was sagt ihr dazu«, fragt Mumia in einem Interview, das Mitte der Neunziger im Knast geführt wurde und in seinem Buch »Ich schreibe, um zu leben« veröffentlicht ist. »Und zwar vor einer vorwiegend weißen Jury, von deren Geschworenen einige sogar mit Polizeibeamten verwandt waren. Wer spricht über die Mitgliedschaft des Richters in der Fraternal Order of Police (FOP)? Das soll unwichtig sein? Als wir ihn darauf ansprachen, sagte er: 'Ich war nur ein paar Jahre dort Mitglied'. Verdammt noch mal, ich war auch nur ein paar Jahre Mitglied bei der Black Panther Party.«
Richter Sabo, der sich früher seine Brötchen als Hilfssheriff in Philadelphia verdiente, war Mitglied in der FOP, dem reaktionären und rassistischen Berufsverband der Polizei, mit großem politischen Einfluß, gerade im konservativen Philadelphia. Die FOP iniziierte mehrere Kampagnen, in denen sie beispielsweise mit ganzseitigen Anzeigen, unter anderem in der »New York Times«, für die Hinrichtung Mumias als »Copkiller« warb.
Richter werden in den USA nicht ernannt, sondern gewählt. Da kann die Gewogenheit eines so einflußreichen Verbandes wie der FOP sehr nützlich sein. Es ist nicht erwiesen, daß Albert Sabo sich von solchen Gedanken leiten ließ, aber es ist auch nicht auszuschließen. Das Anwaltsteam Mumia Abu-Jamals hat inzwischen mehr als 600 Verstöße gegen die Bürgerrechte ihres Mandanten festgestellt.
Entlastungsbeweise, die für ein Wiederaufnahmeverfahren gesammelt wurden, füllen inzwischen ein 300 Seiten starkes Buch. Trotzdem lehnte der Oberste Gerichtshof Pennsylvanias am 29. Oktober 1998 die
Wiederaufnahme des Verfahrens ab.
Damit wurde Tom Ridge, dem Gouverneur von Pennsylvania, grünes Licht für die Unterzeichnung des Hinrichtungsbefehls gegeben. Nach Bekanntgabe des Urteils gab es spontan Solidaritätsbekundungen aus aller Welt. 1995 konnte die Hinrichtung Mumia Abu-Jamals schon einmal durch weltweite Proteste verhindert werden. Die Herrschenden in den USA fürchten den Widerstand und schreiten deshalb erneut zur Tat. Als im Frühjahr 1999 die Proteste stärker und der One-Million-for-Mumia-Marsch in Philadelphia angekündigt wurde, holten sie noch einmal einen neuen Zeugen aus der Versenkung. Philip Bloch, ein Mitglied der Pennsylvania Prison Society, sagte in einer Fernsehsendung, Mumia habe ihm gegenüber schon sieben Jahren zuvor die Tat eingestanden. Im Rahmen seiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Gefangenenbetreuer habe er sich mit Mumia angefreundet. Eines Tages diskutierten sie über die Frage, ob Gewalt aus politischer Überzeugung legitim sei. Im Laufe dieses Gespräches habe er den Gefangenen gefragt, ob er es bereue, Daniel Faulkner erschossen zu haben. Mumia habe daraufhin spontan mit »Ja« geantwortet. Das sei in seinen Augen ein klares Schuldeingeständnis. Auf die Frage des Fernsehmoderators, wieso er nicht schon früher damit an die Öffentlichkeit gegangen sei, antwortete er: »Die Taktiken der Mumia-Unterstützer widern mich an.« Darum habe er sich jetzt entschlossen, sich an Maureen Faulkner, die Witwe des verstorbenen Polizisten zu wenden und sie darüber zu informieren. Diese habe ihn an Buzz Bassinger, einen Autor der Zeitschrift »Vanity Fare« verwiesen. Daraufhin erschien in »Vanity Fare«, einem Modejournal, vergleichbar mit Vogue, ein mehrseitiger Artikel über Mumia - erstmals mit der Aussage Philip Blochs.
Draht zum Bürgermeister
Daß Maureen Faulkner einen direkten Draht zu Buzz Bassinger hat, sollte zu denken geben. Der Journalist Buzz Bassinger war vormals ein Publizist Ed Randalls, und dieser ist wiederum heute Bürgermeister von Philadelphia. Ed Randall, zu der damaligen Zeit Staatsanwalt in Philadelphia, unterschrieb unter anderem die Anklage gegen Mumia und leitete das Verfahren ein.
In Philadelphia wird gemunkelt, Randall habe nun Ambitionen, als Politiker Karriere zu machen und beispielsweise bei den Wahlen im nächsten Frühjahr Senator oder gar Gouverneur zu werden. Mumia selbst bezeichnet den Anschlag vom Dezember 1981 als Versuch, ihn auf offener Straße hinzurichten. »Der gegen mich gerichtete Prozeß ist die Konsequenz ihres Scheiterns bei diesem Versuch.« Sein Anwalt, Leonard Weinglass, fügt hinzu: »Allerdings hätte die Verteidigung angesichts der dürftigen 150 Dollar, die das Gericht ihr für Prozeßvorbereitung und Recherche bewilligte, Mumia selbst mit Einsatz und Können kaum effektiv verteidigen können«.
Die Aktionen gegen die Hinrichtung Mumia Abu- Jamals gehen weiter. Das Solidaritätsbündnis Mumia Abu-Jamal Hamburg ruft zu einer Demonstration am Mittwoch, dem 20. Oktober, um 18 Uhr vom Gerhard-Hauptmann-Platz aus auf. Anschließend wird zu einer Informationsveranstaltung in die B5 in der Brigittenstraße 5 in St. Pauli eingeladen.
*** Mumia Abu-Jamal: ... aus der Todeszelle, Bremen, 1995, und: Ich schreibe, um zu leben, Bremen, 1997
Protestfaxnummern: Gouverneur Tom Ridge: 717 772 1198 und 717 783 4429; Justizministerin Janet Reno: 2025144371; Lynn Abraham, Oberstaatsanwältin in Philadelphia: 215 686 8024
Spendenkonto: Dr. H.-J. Schneider, Hamburger Sparkasse, Kto.-Nr.: 1045 798319, BLZ.: 200 505 50, Stichwort: Free Mumia Abu-Jamal
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