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"Staadt"tragend oder "Staadt"feindlich?

Informationsveranstaltung zu Jochen Staadt und dem "Forschungsverbund SED-Staat"

Anfang dieses Jahres wurde bekannt, dass Jochen Staadt im Vorstand des Mehringhofes sitzt. Gegen Staadt wurde eingewandt, dass er dem Kreis um Horst Mahler zuzurechnen sei, was Staadt jedoch bestritt. Nach einigem Hin und Her legte Staadt dann sein Amt nieder, jedoch nicht ohne Attacken gegen die "üblen Verleumder" zu fahren. Nahezu vollkommen ausgeblendet wurde in diesem Zusammenhang Staadts Tätigkeit im "Forschungsverbund SED-Staat", einem "Forschungs"projekt der FU-Berlin, das ganz im Sinne der Totalitarismustheorie eine Gleichsetzung von DDR und Nationalsozialismus betreibt. Der 1992 gegründete "Forschungsverbund", grösstenteils bestehend aus "gewendeten" Alt-68ern und ehemaligen Maoisten, relativiert Auschwitz, indem die DDR dämonisiert wird. Er liefert sozusagen die "wissenschaftliche" Unterfütterung für die totalitarismustheoretischen Thesen der Neuen Mitte/Rechten und trägt massgeblich zur politischen Durchsetzung derselben bei. Die Veranstaltung soll deshalb diesen "Forschungsverbund" und die Rolle Jochen Staadts darin einmal etwas genauer untersuchen und klären, ob nicht allein schon eine Beschäftigung beim "Forschungsverbund SED-Staat" mit einer Anwesenheit im Mehringhof unvereinbar ist.

Mit Wolfgang Wippermann (FU-Berlin) organisiert von gruppe venceremos am Donnerstag, 9.12., 20 Uhr im EX (Gneisenaustr. 2a)

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