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Quelle: Presseerklärung - 1.2.2000

Burgers tegen racisme, Amsterdam

Amsterdam, 1. Februar 2000
Wir haben am heutigen Dienstag um 12:00 Uhr die österreische Fahne vor dem Fremdenverkehrsamt Österreichs in der Amsterdamer Wibautstraat 133 verbrannt.
Burgers tegen racisme, AmsterdamMit diesem Fanal beginnen wir eine Österreich-Boykott-Kampagne, die darauf abziehlt Österreich wirtschaftlich zu schädigen. Wichtigster Exportartikel Österreichs ist der Tourismus.
Hiermit protestieren wir gegen die sich bildende "Rechts-Rechtsextrem"-Regierung, unter Vorsitz des ÖVP Vorsitzenden Schüssel. Dies ist ein weiterer Schritt Jörg Haiders an die Macht. Seit Jahren treibt er die Regierenden mit offenem Anti-Semitismus und einer rassistischen Hetze gegen Ausländer vor sich her.
Die zahlreichen vom Ausland ausgehenden Protestnoten werden von Haider noch als Anschub für seine Politik genutzt. Aus diesem Grund müssen andere Massnahmen ergriffen werden. Der Boykott aller österreichischen Produkte, insbesondere des Tourismus trifft Österreich an einer empfindlichen Stelle. Viel zu spät kommt der gestern angekündigte Schritt der Niederländischen Regierung sämtliche Diplomaten aus Österreich abzuziehen.
Haider steht mit seiner österreichisch nationalen Politik für Ausgrenzung von Minderheiten und Immigranten in Österreich. Die Zitate zur "guten Beschäftigungspolitik Adolf Hitlers" und seine offen zur Schau gestellte Sympathie zu ehemaligen SS-Angehörigen sind nicht nur "Entgleisungen", sondern Programm und Wesen der Freiheitlichen (FPÖ).

Burgers tegen racisme, Amsterdam

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