Menschen statt Profite!
Schuldenerlass sofort!
Zwischen 1980 und 1992 hat der IWF von der "Dritten Welt" drei mal mehr an Zinsen kassiert, als er ursprünglich an Krediten vergeben hatte. Dabei tötet die Schuldenlast in den ärmsten Länder jeden Tag 19.000 Kinder. Äthiopiens Ausgaben für Schuldenrückzahlungen sind vier mal so hoch wie für Gesundheit. In Tansania, wo 40% der Menschen unter 35 Jahren sterben, sind sie sogar sechs mal so hoch! Dennoch bestehen IWF und Weltbank auf der "Rück"zahlung. Weitere Kredite sind die Folge. Diese sind gekoppelt an knallharte neoliberale Bedingungen: sog. Strukturanpassungsprogramme (SAPs), die Privatisierungen, Sozialabbau und Abbau von beinhalten.
Gegen Konzernherrschaft und die Ausbeutung von Mensch, Tier & Natur weltweit ...
Dahinter steckt die Profitgier der Konzerne, die im IWF das Sagen haben. Ihnen geht es überall auf der Erde darum, die Krise des Kapitalismus auf dem Rücken der kleinen Leute zu lösen. Hier bedeutet Konzernherrschaft, dass sich die Regierung zum knüppelschwingenden Müllmann der Atomkonzerne macht und Siemens, RWE, e.on trotz einer Erhöhung der Kinderleukämie in der Umgebung von AKWs um 30% weitermachen können wie bisher. Krankenhäuser werden wegen Unrentabilität dichtgemacht, während die 70 Mrd. steuerfreien Rücklagen der Atomkonzerne unangetastet bleiben. In der "Dritten Welt" erledigen IWF und Weltbank das dreckige Geschäft: Ihre Kredite und SAPs dienen als Türoffner der Märkte für multinationale Konzerne. So verdient sich Siemens heute an den anfangs von IWF und Weltbank geförderten 3000(!) Staudämmen im indischen Narmada-Tal eine goldene Nase. Die ortsansässige Bevölkerung muss sich zwischen Verelendung in unfruchtbaren Gegenden oder in den Ghettos der großen Metropolen entscheiden. 500.000 Menschen sind von Zwangsumsiedlung und mehrere 1000 ha Wald und fruchtbares Land von Überflutung bedroht ... Widerstand weltweit!
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