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Programm der bundesweiten Aktionstage gegen die Residenzpflicht in Berlin vom 17.-19. Mai 2001

Zentraler Veranstaltungsort ist der Schlossplatz

Donnerstag, 17. Mai

9-12 Uhr: Anreise, Frühstück
10-11 Uhr: Demonstration zum Bundestag mit Übergabe des "Memorandums zur Abschaffung der Residenzpflicht" durch eine Delegation von VertreterInnen aus den Flüchtlingsgruppen.
11-13 Uhr: Kundgebung am Brandenburger Tor mit einem Bericht der Delegation, einer Zusammenfassung der Ziele des Memorandums und einer Presseerklärung.
13-14.30 Uhr: Mittagessen
14.30-15.30 Uhr: Plenum - Vorstellung des Anliegens der Aktionstage und der geplanten Aktivitäten - Vorstellung der Anwesenden - Organisatorisches
15.30-17.30 Uhr: Erste Diskussionen in Arbeitsgruppen mit dem Thema: Motivationen für die Anti-Residenzpflichtkampagne und mögliche Strategien. !!! Es wäre sinnvoll, wenn Gruppen und Individuen sich vorher schon Gedanken über ihre Motivationen und mögliche Strategien machen, damit sie sich aktiv an den Diskussionen beteiligen können!!!
15.30-17.30 Uhr: Möglichkeit für spontane Aktionen, Transpis etc. machen zur Vorbereitung der Samstagsdemo, Filme: Portraits von Flüchtlingen, Widerstand von Flüchtlingen und MigrantInnen - Capoeira
17.30-19.00 Uhr: Abendessen
19.00-21.30 Uhr: Podiumsdiskussion mit Sunny Omwenyeke, Cornelius Yufanyi und dem Rechtsanwalt Ulrich von Klinggräf. Themen: Abschaffung des Residenzpflichtgesetzes - Gerichtsurteile gegen Sunny Omwenyeke und Cornelius Yufanyi - Strategien zivilen Ungehorsams - Möglichkeiten des spontanen Protestes gegen Polizeikontrollen - Appelle an den Bundesgerichtshof, den Europäischen Gerichtshof und den UN Menschenrechtsgerichtshof.
22-24 Uhr: Konzert: Fraw Fraw (SAX-Quartett), Drum Rollo (world-ethno-groove-sound)

Freitag, 18. Mai

9-10 Uhr: Frühstück
10-12 Uhr: Workshop, in dem die Geschichte der Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen dargestellt wird. Und wie soll die Arbeit nach den Aktionstagen konkret weitergehen?
10-12 Uhr: Diskussion zum Zusammenhang neokolonialer Globalisierung und Einwanderungs- und Internierungspolitik
10-12 Uhr: Möglichkeit für spontane Aktionen, Transpis etc. machen zur Vorbereitung der Samstagsdemo
12-14 Uhr: Mittagessen
14-17 Uhr: Plattform der Flüchtlingsorganisationen und -initiativen mit anschließender Diskussion in Arbeitsgruppen zu den Themen, die mit der Residenzpflicht eng in Zusammenhang stehen: Reale Lebenssituationen von Flüchtlingen in den Flüchtlingsheimen - Folgen des Asylbewerberleistungsgesetzes (z.B. Wertgutscheinsystem) - Folgen der nahezu nicht vorhandenen Bewegungsfreiheit - Abschiebung und Abschiebegefängnis - Akubuo A. Chukwudi und Kirchenasyl - Kontroll- und Sicherheitssysteme (Schleierfahndung, Polizeikontrollen, BGS) - Lösungen/Strategien/zukünftige Aktivitäten: G8 in Genua, Grenzcamps, usw. - Tracing Racism, die Ursprünge des Rassismus
14-17 Uhr: Möglichkeiten für spontane Aktionen, Filme, Strassentheater
17-19 Uhr: Abendessen
19-21 Uhr: Bündnis gegen die Residenzpflicht : Strategien für die Abschaffung der Residenzpflicht.
ab 22 Uhr: Konzert: Chandra Pulse (world-music), Irie Revolté (ragga-reggae).

Samstag, 19. Mai

9-10 Uhr: Frühstück
12 Uhr ab Alexanderplatz- Weltzeituhr: große bundesweite Demonstration für die Abschaffung der Residenzpflicht

JEDERZEIT:

Ständige Ausstellung als Dokumentation bisheriger Aktionen von Flüchtlingsinitiativen, zur Lebenssituation von Flüchtlingen, zur Abschiebung und antirassistischer Kampagnen, präsentiert auf Stellwänden in Form von Fotos, Texten und Diaprojektionen - Kinderbetreuung - ständiger Zugang zum internet als Kommunikationsplattform und Dokumentation der Aktionstage (in Zusammenarbeit mit Indymedia)

Für die Teilnahme meldet Euch bitte bei:
THE VOICE e.V. Afrikaforum Schillergäßchen 5 - 07745Jena
Fon: 03641- 665214 und - 423794 Fax: 03641 - 423795 und 420270
Mobil: 0175 - 3267398 und 0170 - 4750618 eMail: THE_VOICE_Jena@gmx.de

InitiatorInnen der Aktionstage:
THE VOICE Africa Forum, Brandenburger Flüchtlings Initiative

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