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Demo in Berlin am 1. Juli 2001

Beim EU-Gipfel in Göteborg wurden Demonstranten durch scharfe Schüsse von den Bullen verletzt. Ein Mensch aus Schweden kam mit einem Bauchdurchschuss ins Krankenhaus. Die Medien meldeten fast einhellig, dass es sich um Notwehr der Bullen gehandelt habe. Bei den Filmausschnitten im TV war aber von einer konkreten Bedrohnung nichts zu sehen. Die Bullen liefen in einer Reihe teils mit gezogenen Pistolen die Strasse lang und schossen in die Menge (auch in Kopfhöhe). AktivistInnen in direkter Nähe der Bullen waren bei den Schüssen nicht zu sehen.

Aus Protest gegen das brutale Vorgehen der Bullen und auch gegen das Verharmlosen von Medien und Politikern gab es schon am 16. und 18. Juni Demonstrationen in Berlin.

Diese Demonstration stand unter dem Motto "Schüsse und willkürliche Verhaftungen in Göteborg: Stoppt den Marsch in den EU-Polizeistaat!" und wurde von einem grösseren Bündnis vorbereitet. Zwischen 300 und 400 Leute zogen dann vom Nollendorfplatz über die schwedische Botschaft, Breitscheidplatz und Kudamm zum Savignyplatz.

Links:
Demoaufruf
Bericht bei indymedia


   
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