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Quelle: Berliner Morgenpost - 17.5.2001
Zehn Hinweise auf Fotos von Kreuzberger Steinewerfern
tz
Mehr als zwei Wochen nach den Krawallen am 1. Mai in Kreuzberg fahndet die Polizei weiter mit Hochdruck nach Straftätern, die sich an den Ausschreitungen in den Abendstunden beteiligt hatten. Bereits am 4. Mai waren zwei Fotos von Steinewerfern veröffentlicht worden. Die Fotos hatte das Landeskriminalamt anhand von Videoaufzeichnungen erstellt. Daraufhin gingen bei der Polizei bisher zehn ernst zu nehmende Hinweise ein. Jedoch sei noch keine heiße Spur darunter gewesen, sagte ein Polizeisprecher gestern. Deshalb werden weiter Zeugen gesucht, die Steinewerfer während der Krawalle beobachtet haben und identifizieren können. Besonderes Interesse gilt den Vorgängen auf dem Mariannenplatz am 1. Mai zwischen 18 und 20 Uhr. Hier war die Lage letztlich eskaliert. Bei den Krawallen wurden 178 Polizisten verletzt. Den Tätern wird Landfriedensbruch vorgeworfen. Hinweise werden unter Tel.: XXX XX XX -X/-X entgegengenommen. Die Polizei plant, Bilder aus weiteren Videobändern zu veröffentlichen.
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